Über Pixelman

Hallo, mein Name ist Pixelman. Geboren wurde ich in Bregenz in einer stürmischen Frühlingsnacht. Nachdem ich viel mit Feuer experimentiert und meinen Körper auf seine Biegsamkeit erprobt hatte, verschlug es mich nach Dornbirn, wo man sogleich versuchte, mir ein wenig Anstand einzuhauchen.

Dieses Vorhaben ist jedoch nur teilweise gelungen.

Es folgte die Zeit des Spaßes. Ich machte meine ersten Erfahrungen mit der Liebe (Ars amandi – die Kunst zu lieben), hatte meinen ersten Rausch (Ergo bibamus! – Also lasst uns trinken!), hatte meinen ersten Mopedunfall (Cito mors ruit! – schnell reitet der Tod), rauchte meine erste Zigarette (Contra legem – gegen das Gesetz). und schrieb meinen ersten Fünfer (Veni, vidi, vici – ich kam, sah und siegte)

Typisch österreichisch.

8 Jahre später ging der erste Abschnitt in meinem Leben zu Ende. Ich widmete mich ganz der lateinischen Sprache, der darstellenden Geometrie, der Musik und dem Zeichnen. Mit Allgemeinwissen vollgestopft entließ man mich ins tobende Leben – (Non sum qualis eram – Ich bin nicht mehr der, der ich war)

Was nun? Nach der Maturareise hatte ich alles wieder vergessen.

Ich besuchte das HAK-Kolleg in Bregenz, wo man mir zeigte, wie schnell man schreiben und tippen kann, wenn man beide Hände verwendet. Oder wie man die Buchhaltung frisiert und wie man in französischer Sprache ein Baguette bestellt. Dies war eigentlich nichts für mich. Jedoch bin ich heute froh darüber, da es mir die Selbständigkeit erleichtert.

Es folgte die Zeit der Erkenntis

Im österreichischen Militär hatte ich genug Zeit über meine Zukunft nachzudenken. Nach einem 8 monatigen Luxus-Fitnessurlaub in Innsbruck ging ich zuerst einmal einen Monat lang Erdbeerpflücken und spielte einen Hausmeister, denn — Ora et labora! – arbeite und bete – dies diente zur geistigen Entspannung.

Et voilà!

Ich fing an, an der FH für Telekommunikation und Medien zu studieren. Dort lernte ich viel über Mathematik, Physik und Elektrotechnik, Computeranimation, Videotechnik, Audiotechnik, Holografie, Multimedia, Business English, Medienökonomie, Cisco, Printtechnik, JAVA, Projektmanagementtechniken und noch viele andere nützliche Dinge

Schon bald hatte ich meine zwei Geliebten gefunden: Multimedia und Computeranimation. Beides dient dazu, Information besser und nachhaltiger zu transportieren, denn:

wir nehmen auf und behalten…

10% des Gelesenen
20% des Gehörten
30% des Gesehenen
50% des Gehörten UND Gesehenen
70% des selbst Gesagten
90% des selbst Getanen

Das heißt: Je mehr Sinne angesprochen werden, desto größer ist die Chance, dass die Informationen im Langzeitgedächtnis gespeichert werden.

Als Ideal kann man daher eine Kombination aus Sprache, Schrift und Bild bezeichnen, denn wichtig für die Verankerung im Langzeitgedächtnis sind Bilder.

Für eine wirksame Präsentation ist deshalb der Einsatz von bildhaften Informationen sehr wichtig. Verstärkt wird der Eindruck noch durch einen Sprecher. Darüber hinaus muss man wahrnehmungstheoretische Faktoren berücksichtigen wie z.B. Nähe, Symmetrie, Vergleich und Erkenntnis, Geschlossenheit, Gleichheit, Anmutung (Anpassung an unterschiedliche Kulturkreise) etc.

…noch etwas Wichtiges!

Unterscheiden sollte man zwischen Informationssystem (Intros nerven), einer Unternehmens- oder Produktpräsentation (freiere, orginellere Gestaltung möglich), einem Katalog oder Online-Shop (Usability Kriterien beachten), Portale, digitale Lernmedien (Multimedia pur), digitale Experimente und digitale Kunst (Konventionen werden gebrochen) oder Spiele (Multiplayer vielleicht?).

Weitere Fakten:

2. Preis für ein Promotionsvideo für den Niederösterreichischen Tiergesundheitsdienst.
Mitarbeit bei der CD-ROM “Papierindustrie in Österreich”.
Diplomarbeit Cyberworlds – virtuelle Welten und Avatare .
Diplom in Computeranimation und Sinneswahrnehmung.